Daniela Musca, Jahrgang 1982, studierte in ihrer Heimatstadt Rom Klavier und Kammermusik am „Conservatorio di Santa Cecilia” sowie Musikwissenschaft und Italienische Literatur an der Universität "La Sapienza". Ihre Studien ergänzte sie an der Musikakademie der Stadt Basel im Fach Klavier, was sie mit dem Konzertexamen abschloss, und studierte im Anschluss daran Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. 

 

Sie war Stipendiatin des Rotary Clubs Italien und von Live Music Now Berlin Yehudi Menuhin. 2009 war sie Preisträgerin des Hanns-Eisler-Interpretationswettberwerbs für Neue Musik in Berlin sowie 2017 Semifinalistin beim Georg-Solti-Dirigierwettbewerb  in Frankfurt. 

 

Noch während ihres Studiums war sie musikalische Begleiterin in den Klassen von Julia Várady und Dietrich Fischer- Dieskau und nahm mit Julia Varady den DVD-Dokumentarfilm Le passage du Flambeau auf. Im Sommer 2010 und 2012 spielte sie während des Kissinger Sommers als Pianistin in den Meisterkursen von Cecilia Bartoli. Zudem war Daniela Musca seit ihrem Studienabschluss als Musikalische Assistentin bei der Staatsoper Berlin, bei der Bayerischen Staatsoper, bei der Deutsche Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen engagiert.

 

Als Dirigentin stand sie bisher in diversen Konzerten am Pult des Staatsorchesters Wiesbaden, des Frankfurter Opern- und Museumorchester, des HR-Symphonieorchesters, des Philharmonischen Orchesters Würzburg, des Blechbläserensembles der Staatskapelle Berlin, der Brandenburger Symphoniker sowie der Belgischen Kammerphilharmonie. 

Von 2014 bis 2018 war sie am Staatstheater Wiesbaden engagiert und hatte dort die Musikalische Leitung von L’elisir d’amore, La Traviata, Norma, Otello, Eugen Onegin, Don Pasquale, Die Dreigroschenoper und Der Graf von Luxemburg inne. 

Als Dirigentin von Eugen Onegin am Staatstheater Darmstadt gewann sie 2017 den Preis für die beste Musikalische Leitung bei den Hessischen Theatertagen.

 

Im Sommer 2018 übernahm sie die Musikalische Leitung beim Lehár Festival in einer Neuproduktion von Das Land des Lächelns. In der Spielzeit 19/20 ist sie zum wiederholten Male als Gastdirigentin beim KLM Festival in Belgien und bei der Styriarte im Stefaniensaal Graz eingeladen und wird ihr Debut bei der Gothenburg Symphony Orchestra, bei der Malmö Symphony Orchestra, bei der Jönköping Sinfonietta und bei der Malmö Academy Orchestra geben.

2010 - present
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